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Schwangerschaft, Baby, Kleinkind – Tipps für Eltern

Die besten Spartipps rund ums Kind

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Die besten Spartipps für FamilienLaut einer Rechnung des Statistischen Bundesamtes kostet ein Kind im Monat durchschnittlich 584 Euro. Das macht bis zum 18. Lebensjahr knapp 130.000 Euro. Doch rund ums Kind lässt sich einiges sparen. Sechs Tipps für Familien, in denen das Geld knapp ist.

Antizyklisch kaufen

Was man fürs Kind so braucht, kostet nicht immer gleich viel. Adventskalender gibt es Anfang Dezember sehr viel günstiger als zuvor und man kann welche mit Spielzeug problemlos schon für das nächste Jahr kaufen. Der Preis für Schulranzen sinkt kurz nach den Sommerferien rapide. Am besten besorgt man ihn dann für ein Kind, das im nächsten Jahr in die Schule kommt. Der ideale Zeitpunkt für den Kinderwagen- oder Kindersitzkauf ist zwischen Oktober und Januar. Wie bei Klamotten gibt es auch bei Babyausstattung Kollektionen, die jede Saison wechseln. Jedes Jahr im Herbst stellen die Hersteller ihre neuen Modelle vor und die alten gibt es dann um einiges günstiger, denn die Händler brauchen Platz. Häufig ändern sich nur die Farben oder Stoffe.

Kinderkleidung gebraucht kaufen

Nummernflohmärkte oder Babybasare sind ein echter Geheimtipp. Dort kann man das Kind ohne viel Aufwand für eine ganze Saison sehr sehr günstig mit Kleidung ausstatten, die oft noch sehr gut erhalten ist. Außerdem sind bei Gebrauchtware die Schadstoffe schon herausgewaschen. Auch auf normalen Kinderflohmärkten, auf Ebay-Kleinanzeigen oder Plattformen wie Mamikreisel findet man ein riesiges Angebot an gebrauchter Kinderkleidung.



Markenware mit hohem Wiederverkaufswert kaufen und nach Gebrauch verkaufen

Markenprodukte und auch gerade Öko-Kindersachen sind oft deutlich teurer als No-Name-Produkte. Wer allerdings bereit ist, die Anschaffungen ziemlich bald nachdem sie nicht mehr benötigt werden, wieder zu verkaufen, der muss beim Kauf nicht auf jeden Cent gucken und kann mit begehrten Markenprodukten sogar billiger fahren als mit dem Billigprodukt. Das liegt daran, dass viele Markenprodukte für Babys gebraucht sehr gefragt sind und einen sehr hohen Wiederverkaufspreis erzielen, wenn sie noch gut erhalten sind. Vor einer Anschaffung kann man im Internet recherchieren, was diese gebraucht kostet und das dann mit dem Preis vergleichen. Wichtig für den Wiederverkauf ist allerdings, dass man die Rechnung und Aufbauanleitung aufbewahrt und möglichst auch die Original-Verpackung.

Selber kochen und schnippeln

Egal ob Babybrei oder der Snack für zwischendurch: Selberkochen ist immer günstiger als Fertigkost zu kaufen – und oft auch gesünder. Damit sich der Aufwand in Grenzen hält, kann man mehrere Portionen auf einmal kochen und dann einfrieren. Billiger als Fertig-Quetschbeutel und Fruchtriegel ist kleingeschnittenes Obst und Gemüse in einer Tupperdose. Und es gibt auch wiederbefüllbare Quetschbeutel, die man selbst mit Joghurt oder püriertem Obst füllen kann.

Mitgliedschaft für eine Bibliothek abschließen

So gut wie jede Stadt hat eine Bibliothek mit Kinderbuch- und Kindermedienabteilung. Der Mitgliedsausweis ist für Kinder oft umsonst oder kostet nur wenige Euro pro Jahr. Dafür kann man nicht nur unzählige Kinderbücher ausleihen, auch Hörspiele (in manchen Bibliotheken kann man die sogar online herunterladen), Filme und Gesellschaftsspiele gibt es da fast umsonst.

Mit der Bahn reisen

Flugreisen mit Kindern sind ziemlich teuer, denn ab zwei Jahren müssen Kinder fast genauso viel bezahlen wie Erwachsene. Billiger ist Bahnfahren: Kinder unter sechs Jahren reisen generell kostenlos. Kinder bis einschließlich 14 Jahren reisen in Begleitung eines Eltern- oder Großelternteils kostenlos mit, wenn Sie beim Kauf angegeben und auf der Fahrkarte eingetragen werden.

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Autor: Eva Dorothée Schmid

Ich bin Journalistin und Mutter eines Sohnes (geb. 2012) und einer Tochter (geb. 2015), wohne in Hamburg und versuche als Mamaclever, Eltern fundierte Antworten auf alle Fragen zu geben, die sich mit Baby, Klein- oder Kindergartenkind so stellen.

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