Mamaclever

Das Magazin rund ums (erste) Kind

Wie bekomme ich mein Kind trocken? Gar nicht! Das macht es selber

| 21 Kommentare

Kleinkind auf TöpfchenImmer wieder liest man in Elternforen, ein Kind mit zweieinhalb Jahren sollte doch langsam mal trocken sein und wenn es das nicht ist, dann seien die Eltern schlicht zu faul, ihr Kind zur Sauberkeit zu erziehen. Aber ist Trocken werden wirklich Erziehungssache? Experten sagen nein.

Jeder hat schon mal von diesen Wunderkindern gehört, die angeblich mit eineinhalb schon aufs Töpfchen gehen. Wenn der dreijährige Sohn oder die vierjährige Tochter immer noch eine Windel braucht, dann fühlen sich viele Eltern angesichts solcher Geschichten, als hätten sie versagt. Doch was sagt eigentlich die Statistik darüber, wann Kinder trocken werden?

Kurz nach dem 4. Geburtstag gelingt es 90 Prozent der Kinder, die Kotabgabe willentlich zu steuern. Bis zur Vollendung des 4. Lebensjahres können 80 bis 85 Prozent aller Kinder auch ihre Blase vollständig kontrollieren – und zwar am Tag und in der Nacht. Das heißt, bis zu 20 Prozent aller 5-Jährigen brauchen zumindest zeitweise noch Windeln – das ist jeder fünfte!

Internationale Studien haben ergeben, dass  Kinder im Durchschnitt mit 30 Monaten trocken werden. Tagsüber kommen sie im Schnitt mit 28 Monaten ohne Windeln aus, nachts im Schnitt mit 33 Monaten. Das sind aber alles Durchschnittszahlen, das heißt, es gibt große Abweichungen nach unten und nach oben!

Mit Töpfchentraining wird kein Kind früher trocken

Die Sensation dabei ist: diese Zahlen sind völlig unabhängig davon, ob die Eltern eine Sauberkeitserziehung durchgeführt haben oder nicht! Das hat die Zürcher Längsschnittstudie von Remo H. Largo ergeben.

Sauberkeitserziehung war früher schon sehr früh üblich. In den 60er-Jahren wurde bei 95 Prozent der Kinder noch vor dem ersten Geburtstag mit Toilettentraining begonnen, in den 80er-Jahren nur noch bei 10 Prozent und heute beginnen die meisten ihr Kind mit 2,4 Jahren an das Töpfchen zu gewöhnen.

Unsere Großeltern und Eltern behaupten oft, dass wir oder ihre Kinder viel früher trocken waren als die Kleinen heute. Tatsächlich werden Kinder heute im Durchschnitt ungefähr ein halbes Jahr später trocken als noch vor 30 Jahren. Das liegt aber daran, dass man heute „trocken“ anders definiert als früher. Trocken sein bedeutet heute, dass ein Kind seine Blasenkontrolle perfekt selbst steuern kann. Früher galt ein Kind als trocken, wenn seine Eltern konsequent den Topf unterschoben und keine Lücke entstehen ließen, in der etwas daneben hätte gehen können. Bei einem Ausfall der Eltern brach das System natürlich  zusammen und die Harnabgaben wurden wieder altersgemäß.

Warum die Sauberkeitserziehung das Trocken werden nicht beschleunigt, liegt daran, dass das Erreichen der Blasenkontrolle ein Reifungsphänomen ist. Sowohl der Ablauf als auch die Geschwindigkeit ist in jedem Kind als festes Programm individuell angelegt und wird vom Gehirn aus gesteuert. Die Reifungsschritte, die nötig sind, damit das Kind seine Blase und seinen Darm kontrollieren kann, lassen sich nicht durch Sauberkeitserziehung und Töpfchentraining beschleunigen.

Darmkontrolle ist einfacher als Blasenkontrolle

Den Darm können Kinder früher kontrollieren als ihre Blase, denn sie entleeren ihn im dritten Lebensjahr meist nur ein oder zweimal pro Tag oder noch seltener. Die Zahl der Harnabgaben hat sich zwar im Vergleich zur Säuglingszeit (etwa 30 mal in 24 Stunden!) deutlich verringert, aber im dritten Lebensjahr uriniert ein Kind trotzdem noch etwa zehnmal am Tag.

Dazu kommt, dass sich eine Darmentleerung über längere Zeit ankündigt und bevorzugt zu einer bestimmten Tageszeit passiert. Das Vorwarnsystem der Blase ist für das Kind dagegen schwieriger zu verstehen. Erst ganz kurz bevor es zu spät ist, schlägt sie richtig Alarm. Davor meldet sie sich mit dezenten Signalen, die vor allem im angeregten Spiel aber leicht ignoriert werden können.

Bei den meisten Kindern zeigt erst mit zweieinhalb Jahren ein Gefühl an, dass die Blase voll ist. Das Harnlassen können die Kinder aber nur dann verhindern, wenn sie den äußeren Schließmuskel und die Beckenbodenmuskulatur bewusst anspannen können.

Was Eltern tun können, um den Kindern beim Trocken werden zu helfen

Eltern können ihr Kind beim Trockenwerden dennoch unterstützen – aber erst, wenn das Kind von sich aus bereit dazu ist. Gabriele Haug-Schnabel, Leiterin der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (FVM), Privatdozentin an der Universität Freiburg und Autorin des Buchs Wie Kinder sauber werden können* sagt, dass Eltern nur den jeweiligen Entwicklungsschritt, den ihr Kind von sich aus macht, begleiten können. Sie sollten mit Geduld und Verständnis auf die sich ankündigenden Entwicklungsschritte reagieren, die beginnende Aufmerksamkeit für Toilettenthemen aufgreifen und fördern, also beispielsweise bereit sein, mehrmals am Tag das Kind auf Wunsch hin zur Toilette begleiten, egal ob mit oder ohne Erfolg. Hilfreich beim Sauberwerden können auch Trainers* sein, das sind Unterhosen mit Saugschicht. Das Kind kann sie wie eine Unterhose alleine an- und ausziehen und wenn doch mal eine Panne passiert, dann ist nicht gleich die ganze Hose nass.

Eltern sollten ihrem Kind auch vermitteln, wann man zur Toilette geht, wie viel Zeit man vorab einkalkulieren muss, damit es noch rechtzeitig ist, wo und wie man den passenden Ort findet und was man dort machen muss. Wenn das Kind so weit ist, dass es merkt, dass es Pipi gemacht hat und stolz verkündet „Mami, ich habe Pipi gemacht“, dann ist das der erste Schritt in Richtung trocken werden. Man sollte es deshalb loben und nicht sagen: „Warum hast Du das nicht früher gesagt.“ Haug-Schnabel rät dazu, das Töpfchen oder die Toilette anzubieten, sobald beim Kind Anzeichen von Harndrang sichtbar werden. Bei Anzeichen von Harndrang wird ein Kind unruhig, trippelt auf der Stelle und presst die Oberschenkel zusammen. Unangebracht und auch erfolglos sind lange, erzwungene Topfsitzungen, nächtliches Wecken und Abheben, Trinkeinschränkungen am Abend sowie Bestrafung für eine nasse und Belohnung für eine trockene Hose.

Wer zu früh mit dem Töpfchentraining anfängt und dabei viel Druck auf sein Kind ausübt, könnte das Gegenteil vom Gewollten erreichen. Gabriele Haug-Schnabel schreibt, dass es auffallend ist, dass gerade unter den Kindern, die wegen massiver Einnässprobleme dem Kinderarzt vorgestellt werden, überdurchschnittlich viele sind, mit denen besonders früh mit einer Sauberkeitserziehung begonnen worden war. Viele Wissenschaftler vermuten heute in einem extrem frühen Start der Sauberkeitserziehung mit überfordernden und bestrafenden Maßnahmen einen gewichtigen Grund für späteres Einnässen.

 

 

 

 

 

 

Foto: Flickr/Todd Morris unter CC BY-SA 2.0  

21 Kommentare

  1. Hallo,

    genau richtig geschrieben. Wir haben auch nicht trainiert, sondern es immer wieder versucht und geguckt ob es klappt. Mit 2,5 das erste Mal die Pampers einfach weggelassen, aber dauernd ging es in die Hose, trotz halbstündlichem Toilettengang. Dann haben wir es verschoben und seit er 3 ist, ist er tags trocken. Es hat ohne Training geklappt von heute auf morgen. Schade, dass man vom Umfeld direkt oder indirekt bedrängt wird, was Kindererziehung und alles was dazu gehört, angeht.

    Viele Grüße

    Anja von http://www.familiewitz.de

  2. Ein sehr schöner und wichtiger Artikel, danke dafür. Ich kenne auch Mütter die schon mit 1,5 (!!) anfangen mit der Sauberkeitserziehung – wozu denn der Streß? Weil sie sich dann als noch bessere Mütter vorkommen als ohnehin schon 😉 Dabei kann das wie du schreibst echt nach hinten losgehen – Thema Autonomie und so weiter.

    Liebe Grüße von einer sehr entspannten Frida

  3. Mein Sohn ist 5 jahre und ist Tags über trocken .aber nachts klappt es einfach nicht Wecke ihn zwar aber er vergisst es immer.er kommt nächstes jahr in die schule.weiss kein rät mehr bin nur noch am waschen.brauche rat von euch.

    • Liebe Bianca,
      jedes fünfte Kind braucht im Alter von 5 Jahren noch zeitweise eine Windel, Dein Sohn ist also keinesfalls unnormal! Bis er in die Schule kommt, habt Ihr das sicher im Griff. Versuche keinen Druck auszuüben, das geht eher nach hinten los. Das Wecken halte ich auch für eher kontraproduktiv. Und wegen des Waschens: dann lege ihm halt nachts eine Windel an. Irgendwann wird er so weit sein und es wird ohne Windel gehen. Hab Vertrauen in Dein Kind!
      Liebe Grüße,
      Eva Dorothée

  4. Der Überschrift stimme ich voll zu! Die Kinder machen es selber, es geht fast von allein. Eltern müssen nur Hilfestellungen geben. Mit 4 Jahren ist allerdings reichlich spät.
    Alle fünf Kinder meiner Mutter waren vor dem zweiten Geburtstag trocken. Wie hat sie das gemacht? Im Prinzip geht es ja nur um das Einpullern. Mit etwa einem Jahr fängt ein Kind an zu laufen. Im Sommer kann man dann das Kind mit Mütze und Hemdchen, aber ohne (!) Höschen z.B. im Garten spielen lassen. Das Kind gewöhnt sich sehr schnell an die Trockenheit „untenherum“ und merkt beim nächsten Einpullern in die Hose den Unterschied und ist erschrocken. Der parallele Lernschritt ist das Pullern in das Töpfchen. Ohne Zwang! Erfolge werden gelobt! Mißerfolge werden „übersehen“. Es ist so einfach. Diese Methode hat natürlich auch bei meinen beiden Söhnen geklappt, als sie etwa 1,5 Jahre alt waren. Den Sommer sollte man nutzen!

  5. Hallo, den Artikel finde ich sehr gut und hilfreich, denn auch ich lasse mich von meiner Umwelt verunsichern, da mein gerade 4jähriger Sohn bei dem Thema Toilette anfängt zu weinen und einfach nicht will… Ich habe das Thema vor einem Jahr zum 1. Mal angeschnitten und auch beim Eintritt in den Kindergarten, zeigte sich kein Interesse seinerseits… Also habe ich es wieder gelassen und zwischendurch immer mal wieder probiert… Er hat von sich aus gesagt, mit 4 will er es mal ausprobieren, das war unser Deal… Jetzt ist es so weit , doch er fängt wirklich an zu weinen, wenn ich ihn bitte sich nur mal so auf die Toilette zu setzen…, das kann doch nicht der richtige Weg sein?
    Ich finde den Kommentar von Christian sehr schade, dass es mit 4 doch reichlich spät ist…, da kann der Inhalt des Artikels doch nicht richtig angekommen sein?!
    Über Erfahrungen und Tipps mit der Lösung dieses Problems wäre ich sehr dankbar, Beschreibungen über den ‚einfachen‘ Weg bringen mich nicht weiter…;-( es zerrt wirklich an den Nerven! Ich bin mir auch einfach gar nicht sicher, ob mein Sohn dieses Empfinden bereits besitzt? Er ist nämlich bei allem sehr pingelig, die Nase darf nicht laufen, die Hände nicht schmutzig werden, er kleckert nicht…., das ist ihm alles wichtig?! Wie die Windel…;-( VG

    • Hallo Insa

      Ich bin auch eine Leidensgenossin von dir!!habe einen 4,5 Jahre alten Sohn der extrem pigelig ist.hat auch noch leider die Windel und will absolut nicht aufs klo keinerlei Versuche!!das Problem ist ich bin Kindergartenassistentin und in unserer Gruppe sind alle Kinder schön sauber und meinen Sohn darf ich nicht mitnehmen weil er noch Windeln hat in diesem Alter.das will meine Chefin nicht!!!ich bin absolut überfordert mit der Situation egal waschen probiert hab er will nicht!!

  6. Hallo
    Mein Sohn ist jetzt 4 Jahre ( Frühgeburt) er braucht auch tagsüber eine Windel, es klappt wenn er ohne Unterhose herum läuft, aber sobald er eine an hat klappt es Nicht mehr.
    Ich frage mich wie ich es am besten machen kann das er es versteht, das es keine Windel ist

  7. Hi.
    Kann dem Artikel nur voll zustimmen von der Aussage her. Wenn aber meine 4-jährige Tochter sich quasi nie einnässt, dafür aber immer wieder Kot im Schlüpfer landet, ist das ja eher der entgegengesetzte Fall… Kommt mir komisch vor. Hat jermand Erfahrungen??

    • Hallo Lisbeth,
      bei meinem Sohn war es auch so, dass er erst Pippi ins Töpfchen machte und Kacka aber gerne noch in die Windel, da hat er auch nicht Bescheid gesagt. Er hat generell ziemlich weichen Stuhl, vielleicht hat das auch was damit zu tun?
      Liebe Grüße,
      Eva Dorothée

  8. Hallo mein Sohn ist 6 1/2 jahre , in Januar wir er 7 Jahre alt und er wird nicht trocken , Kinderärzte sagen er hat ein kleine blase u er soll Tabletten bekommen damit die blase sich vergrößert , ja ich weiß nun nicht was ich machen soll , bin verzweifelt , können sie mir einen Rat geben wie ich ihn in den alter trocken bekomme u muss er die Tabletten nehmen ?

    • Liebe Erna,
      ich denke, wenn Sie schon beim Arzt waren und der auch einen Grund für das Problem festgestellt hat, dann sollten Sie auf seinen Rat hören und Ihrem Sohn die Tabletten geben. Vielleicht ist es auch ganz gut, noch einen anderen Arzt aufzusuchen um eine fachlich fundierte Zweitmeinung einzuholen. Ich bin Journalistin, keine Ärztin, und deshalb nicht kompetent genug, Ihnen einen anderen Ratschlag zu geben. Alles Gute! Eva Dorothée

    • Hallo Erna
      Bei uns das selbe! Mein Sohn wird im Februar 7 und war noch nie trocken. Er will die Signale vor dem Pipi machen nicht wahrnehmen. Ich sehe, dass er muss aber er ‚merkt‘ es noch nicht.
      Ich hatte schon immer eine eher schwierige Beziehung zu ihm. Er möchte zwar sehr selbstständig sein ( geht selber einkaufen, wenn mal eine Packung Milch fehlt) aber er ist auch sehr anhänglich und kindlich mit Wutanfällen.
      Wie ist dein Sohn?
      Wir haben vor einem Jahr mit einem Medikament begonnen eben auf Grund der zu kleinen Blase, aber jetzt haben wir es gerade wieder abgesetzt. Es wurde einfach nicht wirklich besser. Das Medikament heisst Ditropan. Für diese Untersuche waren wir im Kinderspital. Die meinen einfach, dass er dann irgendwann schon so weit ist…
      Wir haben auch schon Alternativ Medizin probiert. osteophatie & Kinesiologie. Ohne Erfolg.

      • Hallo, mein Sohn wird im August auch 4 und ist noch nicht trocken. Mir ist auch aufgefallen das er sich sehr kindisch, kasperlich benimmt und wenn was nicht nach ihm geht bekommt er auch wutanfälle. Obwohl er der zweit geborene ist und eine größere Schwester hat. Mann kann also nicht sagen das er verwöhnt wäre. Auffällig war bei ihm das er überhaupt mit allem länger gebraucht hat, mit dem essen mit Löffel, laufen, sprechen usw. Mein Sohn soll eine frühförderung vom Jugendamt nun bekommen, weil er auch sehr grobmotorig ist. Ich persöhnlich finde das nicht schlecht und hoffe das mein Sohn die hilfe annimmt. Er ist nicht dumm, versteht die kompliziertesten Sachen. Aber wenn er nicht will, dann will er nicht. Anfangs dachten wir sogar das er mit seinen Ohren Probleme hatte, aber alles ok.
        In unserer weitgehenden Familie ist auch Inkontinenz bekannt, ich habe aber die Hoffnung noch nicht verloren das mein Sohn noch sauber wird und versuche negativen Zuspruch oder bedrängende Tips zu ignorieren und fern zu halten. Sollte mein Sohn doch an Inkontinenz leiden, hab ich mir sagen lassen… Das AKUPUNKTUR helfen soll.
        Nur nicht den Mut verlieren, auch wenn es sehr anstrengend ist.

    • Hallo! Genau das gleiche hatte ich mit meinem Sohn auch. Wir waren beim Kinderchirurg. Er hat die Tabletten ca 6 Monate genommen dann wurden sie langsam abgesetzt. Er war ca 4 Monate trocken. Wir mussten dann noch mal neu anfangen. Jetzt ist er schon ein halbes Jahr trocken.

  9. Hallo, meine 4 jährige Tochter wollte auch nicht ohne Windel. innerhalb von ein paar Tagen hat es aufeinmal geklappt. Aber nur mit Pippi machen, das klappt super. Das Problem ist, das sie ständig Gross in die Unterhose macht. Sie sagt sie merkt es nicht. Weiss nicht was ich noch machen soll.

    • Hallo Nadine
      Bei Problemen mit dem Stuhlgang, kann ich WC Training im Form von WC sitzen nach den Mahlzeiten empfehlen. Anfangs 3 mal am Tag für 10min nach Morgen, Mittag und Abendessen. Mit einem Buch oder diese Zeit halt auch als ‚Medienzeit‘ nützen.

      Mein Sohn geht einmal am Tag mit dem IPad auf’s Klo und spielt dort ein paar Geschicklichkeitsspiele. Er kann so zuverlässig stuhlen und wir haben max einmal pro Monat einen Unfall.
      Viel Glück!

  10. Hallo, auch wir kennen das Problem. Unsere Tochter ist jetzt 6 Jahre alt und braucht für die Nacht noch eine Windel. Sie leidet sehr darunter, spührt aber eifach im Schlaf nicht, dass sie aufs Klo muss. Nehme sie im Moment um 23Uhr auf und um ca. 3Uhr. Haben bald die 6 Jahreskontrolle beim Arzt und der hat schon eine medizinische Untersuchung angekündigt. Ich glaube aber, dass sie einfach zu tief dann schläft? Was meint ihr, habt ihr Tipps für mich? Danke!!

    • Hallo, es gibt auch Kinder denen (noch) ein Hormon fehlt, das die nächtliche Urinproduktion regelt. Vielleicht sollte dahingehend mal untersucht werden?
      LG Morlin

    • Vielleicht hilft es wenn ihr beckenbodentraining mit ihr macht? Vielleicht sind einfach die Muskeln dort nicht stark genug. Ich würde mal zu einem Physiotherapeuten für Kinder gehen und da ein paar Übungen zeigen lassen. In machen fällen hilft das. Ich hab erst mit 9 Jahren nicht mehr ins Bett gemacht, nachdem eine Betreuerin auf einer Kur meiner Mutter diesen Tipp gab. Es hat mir damals sehr geholfen.
      Lg

    • Unsere Tochter hatte dasselbe Problem. Sie schlief Nachts so tief, dass sie es einfach nicht gemerkt hat wenn sie musste. Erst jetzt mit 6 1/2 Jahren klappt es. Und das von heute auf morgen. Die ersten 14 Tage gab es noch zwei Missgeschick, aber seither nicht mehr. Untersuchungen beim KiA hatten wir auch schon hinter uns, der konnte aber nichts physisches feststellen. Einziger Tip, spät Abends nichts mehr trinken und gedulden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.