Kommentare zu: Langzeitstillen ohne große Einschränkungen für die Mutter – wie geht das? https://www.mamaclever.de/2017/10/12/langzeitstillen-ohne-selbstaufopferung-wie-geht-das/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=langzeitstillen-ohne-selbstaufopferung-wie-geht-das Schwangerschaft, Baby, Kleinkind – Tipps für Eltern Tue, 01 Oct 2019 20:16:28 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.15 Von: Eva Dorothée Schmid https://www.mamaclever.de/2017/10/12/langzeitstillen-ohne-selbstaufopferung-wie-geht-das/#comment-89503 Mon, 30 Oct 2017 10:29:31 +0000 https://www.mamaclever.de/?p=6771#comment-89503 Als Antwort auf Mara.

Liebe Mara,
Danke, dass Du hier Deine ermutigenden Erfahrungen teilst!
Liebe Grüße,
Eva Dorothée

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Von: Mara https://www.mamaclever.de/2017/10/12/langzeitstillen-ohne-selbstaufopferung-wie-geht-das/#comment-89502 Mon, 30 Oct 2017 10:15:08 +0000 https://www.mamaclever.de/?p=6771#comment-89502 Dankeschön für den schönen Bericht. Mir gings ähnlich. Für mich war klar, dass ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gehe, mein Mann hat unser Kind zuhause betreut und nach 1 Jahr ging es zur Tagesmutter. Ich habe 2 Jahre gestillt.

Ich hatte am Anfang furchtbare Stillprobleme und habe gleich nach einer Woche mit Milchabpumpen anfangen. Wir haben mit einem Sauger gefüttert, der der Mutterbrust nachempfunden ist, damit es zu wenig Saugverwirrung kommt.

Auf Arbeit habe ich mit einer Superduperpumpe abgepumpt (elektrisch, gleichzeitiges schonendes Abpumpen auf beiden Brüsten, mit Still-BH zum einklemmen der Abpumptrichter. ich konnte sogar am Laptop sitzen und Mails schreiben. Es war sogar ein Rucksack dabei mit Extra Tasche für Kühlakkus zum Fläschchen nachhause tragen). Die Stillzeit ist Arbeitszeit laut Mutterschutzgesetz, die Firma musste mir auch einen Raum zur Verfügung stellen! Kollegen waren zwar teilweise verwirrt, aber die Meisten hatten selber Kinder und haben das Konzept verstanden 🙂 Mein Mann hat die Milch zuhause am nächsten Tag gefüttert. Oft hab ich auch was eingefroren.

Gestillt hab ich vor dem Gehen und beim Zurückkommen. Wenn ich nicht da war (auch bei Oma und Opa) hat mein Kind viel länger ohne Stillen ausgehalten, als wenn ich da war. Kinder sind einfach biologisch auf Betreuung durch Nicht-Mama ausgelegt 🙂

Bei der Tagesmutter mit ca 13 Monaten wurde Mittags nicht mehr gestillt und bis zum 2 Geburtstag hat es sich langsam ausgeschlichen und wir haben Abends noch eine Brust gestillt vor dem Zu-Bett-Gehen. Irgendwann war ich krank und hatte keine Lust mehr und dann hab ich gefragt: “Zuerst stillen und dann Vorlesen oder gleich Vorlesen?”, die Antwort war “Vorlesen”. Und seit dem Stille ich nicht mehr 🙂

Selbst wenn mein Kind krank ist ist es super fit und geht weiterhin in die Betreuung, hüpft und rennt durch die Gegend. Aber wenn mal was Schlimmes war (vom 1.5 Meter Keltterturm fallen, ständiges Fiebermessen durch Krankenhauspersonal im Ohr bei super schmerzhafter Mittelohrenzündung,..). war ich heilfroh, dass ich einfach mein Wundermittel auspacken konnte, Kind andocken und Zaubertrank füttern – hat uns beide beruhigt. Ich hab auch überall gestillt. Nach einer Weile war’s mir echt egal. Kind brüllt Brust raus.

Stillen hat mir geholfen, meinen stressigen Arbeitsalltag zu verkraften, weil das Stillhormon einfach beruhigt 🙂 Ich hab besser geschlafen, konnte mit den Schreiattacken meines Chefs besser umgehen,…

Trotz meiner Schmerzen (bis zum Schluß) bin ich wirklich froh, dass ich durchgehalten habe. ich sehe, es hat uns allen so viel gebracht!

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Von: Anna https://www.mamaclever.de/2017/10/12/langzeitstillen-ohne-selbstaufopferung-wie-geht-das/#comment-89079 Wed, 18 Oct 2017 19:01:15 +0000 https://www.mamaclever.de/?p=6771#comment-89079 Danke für diesen Artikel, ich finde, man kann nicht oft genug lesen, dass Stillen “das eigene Leben” nicht ausschließt. Da freu ich mich natürlich, weil ich es ähnlich mache.^^ Meine erste Tochter habe ich 22 Monate gestillt und ging Vollzeit arbeiten, seit sie 10M war. Sogar kurze Dienstreisen von 2, 3 Nächten hat sie geskippt und weitergetrunken, wenn ich zurück kam. Jetzt beim 2. Kind gehe ich wieder nach 10 Monaten arbeiten, grade wird sie in der Krippe eingewöhnt. Vorher, nachher und nachts stille ich sie, dort isst sie mit den anderen Kindern. Pulvermilch habe ich bei beiden (bislang) nicht verwendet. Auch, dass beide glücklicherweise bislang fast nie krank waren, möchte ich gerne auf das lange Stillen schieben.

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