Spielzeug mieten statt kaufen

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Spielzeug mieten statt kaufenOft werden Spielsachen schnell uninteressant und dann liegen sie ungenutzt herum. Eltern können ein Lied von überfüllten Kinderzimmern singen und wissen oft nicht mehr, wohin mit dem ganzen Spielzeug. Eine Lösung könnte sein, Spielzeug zu mieten statt zu kaufen. Wenn es nicht mehr interessant ist, gibt man es einfach zurück und das Kind kann sich etwas Neues aussuchen. Das ist günstiger und ökologischer. Mamaclever stellt euch einige Anbieter vor, bei denen man Spielzeug mieten kann. 

Ich kenne kaum eine Familie, in der die Eltern nicht jammern, dass die Kinder eigentlich viel zu viele Spielsachen in ihrem Zimmer haben und dass auch der Keller überquillt mit Sachen, die man lieber heute als morgen loswerden würde. Eine Alternative in Zeiten der Shared Economy ist, Spielzeug nicht  zu kaufen, sondern für einen bestimmten Zeitraum zu mieten. Dafür gibt es bereits mehrere Anbieter, die so was möglich machen. Ich habe sie mir mal etwas genauer angeschaut.



Flexibel Spielsachen mieten ohne Risiko

Kilenda hatte ich hier schon mal vorgestellt, als es um des Mieten von Kinderkleidung ging. Inzwischen kann man dort auch Spielsachen ausleihen. Im Sortiment sind unter anderem Kugelbahnen von Haba, Gesellschaftsspiele, Kindertablets von Fisher Price, Schleichtiere, Roller und Rutschfahrzeuge, Bobbycars und Anhänger, Duplo-Sets, Steckenpferde, Baukrähne, die Carrera Bahn Go, Verkleidungssachen und Lauflernwagen. Es gibt auch Bücher, aber das macht meiner Meinung nach wenig Sinn – da ist man besser und vor allem günstiger in der örtlichen Bücherei aufgehoben.

Auf Kilenda.de kann man Spielzeug mietenDas Angebot von Kilenda eignet sich vor allem dann, wenn man sich nicht sicher ist, wie gut ein Spielzeug beim Kind ankommt. Oder wenn man etwas nur zu einer bestimmten Gelegenheit – also beispielsweise für einen Kindergeburtstag – benötigt. Dann kann man es erst mal leihen. Bei jedem Spielzeug steht dabei, ab welchem Leihmonat man nichts mehr bezahlen muss. Wenn das Spielzeug nämlich so lange ausgeliehen wurde, dass der Einzelhandelspreis erreicht ist, bezahlt man nichts mehr. Sollte sich das Spielzeug als Flop erweisen, dann kann man es zurückgeben – und hat unter dem Strich Geld gespart und nichts mehr zu Hause rumliegen, was entsorgt oder weitergegeben werden muss.

Wenn etwas kaputtgeht ist das kein Problem – alle Produkte sind versichert. Fristen kann man auch keine vergessen, denn es wird tagesgenau abgerechnet. Ab einem Bestellwert von 15 Euro fallen keine Versandkosten an, daunter kostet der Versand 4,76 Euro. Pro Bestellung bekommt man einen Retourenschein, mit dem man das Spielzeug kostenlos wieder zurückschicken kann. Bei zusätzlichen Retourenscheinen können weitere Kosten entstehen.

Mein-Spielzeug-Mieten hat ein sehr ähnliches Konzept. Dort kann man einzelne Spielsachen für 30, 60 oder 90 Tage mieten. Die Auswahl ist deutlich geringer als bei Kilenda und das Leihen dort ist auch deutlich unflexibler. Wenn man ein Spielzeug für 90 Tage ausleiht, dann wird das häufig so teuer, dass man es auch gleich selbst kaufen kann. Es gibt Babyspielzeug, Motorikspielzeug und Lernspielzeug, Musikspielzeug, Holzspielzeug und Puppenzubehör, die Marken, von denen das Spielzeug stammt, sind leider nicht angegeben.  Auch dort kann man Spielsachen behalten – den Preis muss man aber per E-Mail erfragen. Beschädigungen sind auch hier kein Problem – die Kosten übernimmt der Verleiher. Pro Bestellung fallen 6,95 Euro Versandkosten an – der Rückversand ist kostenlos, wobei es pro Bestellung auch nur einen gibt.Wenn man mehrere Spielsachen leihen will, sollte man die gleiche Mietzeit wählen, da sonst zusätzliche Versandkosten anfallen können. Alles in allem wirkt das Angebot nicht wirklich überzeugend auf mich.

Für Lego-Fans

Lego kann man auch leihen statt kaufen - bei BauduuEin spezieller Spielzeugverleiher ist Bauduu. Dort kann man sich Legosets verschiedenster Themenwelten ausleihen. Das ist vor allem deshalb interessant, weil Lego-Sets ziemlich teuer sind. Sind sie einmal aufgebaut, dann werden sie aber oft uninteressant. Bei Bauduu gibt es drei unterschiedliche Ausleihpakete für kleine bis große Baumeister: Starter, Profi und Premium. Sie laufen einen, drei oder sechs Monate lang und in dieser Zeit kann man sich jeden Monat ein neues Lego-Set ausleihen. Nachdem man sich für ein Ausleihpaket entschieden hat, erstellt man eine Ausleihliste. Bauduu sendet einem dann die ausgewählten Sets nach und nach kostenlos nach Hause. Während der Mitgliedschaft kann man die Sets so lange behalten, wie man möchte, das nächste gibt es aber immer erst, wenn man das letzte kostenlos zurückgeschickt hat.

Die Preise beginnen je nach Laufzeit bei 11,95 Euro pro Monat und reichen bis 34,95 Euro. Es entstehen keine Versandkosten und pro Ausleihe dürfen 30 Bauteile verloren gehen, ohne das weitere Zusatzkosten entstehen. Bei einem Verlust von mehr als 30 Bauteilen des jeweiligen Lego-Sets wird eine Gebühr von 0,15 Cent pro verlorenem Bauteil berechnet. Es gibt auch eine Flatrate in den jeweiligen Kategorien, mit der man unbegrenzt Sets pro Monat ausleihen kann.

Die Lego-Sets werden von Bauduu nach Rückgabe gereinigt, beschädigte Teile durch neue ausgetauscht. Es werden auch Geschenkgutscheine angeboten, was ich eine sehr gute Idee finde. Die Gutscheine müssen am Ende der Laufzeit nicht gekündigt werden. Sie kosten ab 14,95 Euro für einen Monat.



Spielzeug-Flatrate

Ähnlich wie Bauduu funktioniert Meinespielzeugkiste – nur dass es dort verschiedene Spielzeuge gibt. Es handelt sich um eine Spielzeug-Flatrate. Meine Spielzeugkiste verleiht über 500 verschiedene Markenspielzeuge für Kinder im Alter zwischen 0 und 12 Jahren. Zu den 45 Top-Marken zählen Lego, Playmobil, Ravensburger oder Schmidt ebenso wie Haba und Selecta. Der monatliche Preis ist abhängig von der Kistengröße und Laufzeit. Wann die Spielzeugkiste gegen eine neue eingetauscht wird, entscheidet der Kunde. Abonnenten können die Spielzeuge auch zu rabattierten Preisen kaufen.

Es gibt vier Kategorien: Die Starter-Kiste, die Komfort-Kiste, die Mega-Kiste und die Super-Mega-Kiste. Die günstigste Kiste kostet bei einer Laufzeit von einem Jahr 4,99 Euro pro Monat und man bekommt darin ein Spielzeug. Drei normale Spielzeuge pro Monat (Komfort) gibt’s für 14,99 Euro monatlich. Die teuerste Kiste kostet bei gleicher Laufzeit 28,99 Euro pro Monat und man bekommt drei Mega Spielzeuge pro Kiste. Mega-Spielzeuge sind besonders teure und hochwertige Spielsachen wie beispielsweise ein Roller, eine Haba-Kugelbahn, das Tiptoi-Starterset oder ein Achterbahnset von Brio.

Innerhalb der Abolaufzeit kann man seine Spielzeugkiste so lange behalten, wie man will und sie jederzeit und beliebig oft tauschen. Damit keine Versandkosten entstehen, liegt jeder Kiste ein Retourschein bei. Gekündigt werden kann jederzeit und grundsätzlich bis 14 Tage vor Laufzeitende. Im Gratismonat kann das Abo im ersten Monat sogar bis drei Tage vor Ablauf gekündigt werden. Und wenn etwas beschädigt wird, dann entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Angebot dürfte vor allem auch für Familien mit mehreren Kindern interessant sein. Und es gibt auch Geschenkgutscheine.

Wer die Spielzeugkiste testen möchte, der bekommt als Neukunde mit dem Gutscheincode 22SPIEL88* 10 Euro Rabatt auf alle Spielzeugkisten und Laufzeiten.

Fotos: Mamaclever, Bauduu, Meine-Spielzeugkiste.de 

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