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Ein neuer kostenloser Online-Flohmarkt für Kindersachen: Mamiwelt.de

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Gebrauchte Kinderkleidung verkaufen MamiweltBabybasare und Kinderflohmärkte haben zwei Nachteile: Sie beginnen frühmorgens am Wochenende und oft herrscht ein ziemlich unentspanntes Gedränge. Zudem finden sie nicht immer genau dann statt, wenn man gerade neue Kindersachen braucht. Bisher war Mamikreisel die relaxte Online-Alternative zum realen Flohmarkt, doch seit kurzem ist die Plattform kostenpflichtig und für viele lohnt sich der Verkauf von Kinderklamotten dort nicht mehr. Doch es gibt eine neue Alternative: Auf Mamiwelt.de können Eltern kostenlos Kinder- und Babyklamotten, Umstandskleidung, Spielzeug und Zubehör tauschen, verkaufen und verschenken.

Ich habe hier schon mal die Plattform Mamikreisel vorgestellt, die allerdings seit dem 8. Juni 2016 kostenpflichtig ist. Wer dort etwas verkauft, muss 10 Prozent vom Verkaufspreis an die Betreiber zahlen. Viele Mütter, die online Kinderkleidung verkaufen wollen, suchen deshalb nach günstigeren Alternativen. Dank eines Leserinnenkommentars bin ich auf das neue Angebot Mamiwelt.de gestoßen, das ich euch heute etwas näher vorstellen will.



12931122_994392580637406_5519721661576292480_nMamiwelt erinnert sehr an Mamikreisel, steckt im Vergleich dazu aber noch in den Kinderschuhen. Die Seite gibt es erst seit April, aber es haben sich immerhin schon mehr als 4.700 Mitglieder angemeldet und über 45.000 Artikel stehen derzeit im Katalog. Zum Vergleich: Bei Mamikreisel sind rund 3 Millionen Artikel erhältlich, aber manchmal ist zu viel Auswahl auch kontraproduktiv. Mich hat es immer wahnsinnig viel Zeit gekostet, dort etwas zu suchen, weil wenn es so viele Artikel gibt, dann verbringt man auch extrem viel Zeit damit, alle Angebote durchzusehen, ob nicht noch etwas Günstigeres oder Besseres vorhanden ist. Anders als auf Mamikreisel gibt es auf Mamiwelt auch noch keine Bannerwerbung, aber das wird sich wohl bald ändern, denn die Betreiber schreiben, sie würden den Service kostenlos anbieten, weil sie sich durch Werbung finanzierten.

Gegenmodell zu Mamikreisel

„Wir machen das Verkaufen wieder schön“, steht auf Mamiwelt und man kann davon ausgehen, dass die Seite ganz gezielt als Alternative zu Mamikreisel gegründet wurde, seit dort angekündigt wurde, dass Gebühren eingeführt werden. Unter den Mitglieder finden sich auch etliche von Mamikreisel „Geflüchtete“. Wie beim Vorbild gibt es auch auf Mamiwelt eine Community und ein Forum, in dem sich Eltern austauschen können. Außerdem gibt es einen Blog.



Im Zentrum steht aber der Produktkatalog, der mit Hilfe von Filtern gut durchsucht werden kann, zum Beispiel nach Kategorie, Größe, Marke oder Zustand. Die jeweils neuesten Produkte sieht man gleich auf der Startseite.

Um größer zu werden und die Mitglieder zu animieren, mehr Artikel anzubieten, findet am 21. Juni eine Spendenaktion statt. Die Betreiber wollen dann alle Artikel in der Mamiwelt-Datenbank zählen und für jeden Artikel, egal ob noch aktiv oder bereits verkauft, einen Cent an eine Hilfsorganisation spenden. An welche, das können die Mitglieder mitentscheiden.

Die Anmeldung bei der Mamiwelt ist einfach: Man meldet sich einfach mit seiner E-Mail-Adresse an und kann dann zu kleine Kinderkleidung, Baby-Accessoires, Schwangerschafts-Mode, Spielzeug und Equipment wie Kinderwagen, Wippe und Autositze verkaufen oder tauschen.  Die Produkte müssen nur fotografiert und kurz beschrieben werden. Die Abwicklung und Bezahlung regeln die Mitglieder untereinander, um für mehr Sicherheit zu sorgen, gibt es ein Bewertungssystem. Auch die Versandkosten kann jeder selbst festlegen.



Eine App fürs Smartphone wie bei Mamikreisel gibt es noch nicht, sie ist aber wohl in Arbeit.

Ich werde mal einige Artikel zum Verkauf bei Mamiwelt anbieten und bin gespannt, wie schnell sie weg gehen.

Foto: Mamaclever

 

Ein Kommentar

  1. Hallo 🙂

    das klingt gut. Ich werde direkt mal nachschauen, ob das eine gute Alternative für mich ist. Finde es toll, dass hier darüber berichtet wird 🙂

    Liebe Grüße
    Papa Simon

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