Mamaclever

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Buchtipps zum Thema „Schnuller abgewöhnen“

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SchnullerabgewöhnenDer Abschied vom Schnuller fällt vielen Kindern nicht leicht.  Man kann ihn aber gut mit einem Bilderbuch begleiten. So wird dem Kleinkind beispielsweise die Schnullerfee nähergebracht. Mamaclever hat eine Auswahl empfehlenswerter Bilderbücher zur Schnullerentwöhnung für Jungs und Mädchen sowie für verschiedene Altersstufen zusammengestellt.

Bilderbücher, die das Thema „Abschied vom Schnuller“ behandeln, machen ab einem Alter von zirka zwei Jahren Sinn.

Moritz Moppelpo braucht keinen Schnuller mehr* von Hermien Stellmacher, ab 2 Jahren

„Ohne Schnuller geht es nicht“, sagt der kleine Hase Moritz Moppelpo und steckt ihn in den Mund. Dann spielt er mit seiner Freundin Lene auf dem Spielplatz. Doch immer, wenn Moritz Lene etwas zuruft, versteht diese ihn kaum. Mit seinem Schnuller im Mund nuschelt Moritz schrecklich. Da kommt Lene eine Idee: sie zeigt Moritz, dass all ihre gemeinsamen Freunde keinen Schnuller mehr haben. Schnuller sind nur was für Babys. Am Abend will Moritz auch groß sein und es auch ohne Schnuller probieren. Dabei merkt er, dass das gar nicht so schwer ist. Schließlich überreicht er Mama seinen Schnuller. Zusammen legen sie den Schnuller in ein kleines Kästchen und schließen es ab – für Notfälle! Ein Spielbuch mit vielen Klappen zum Thema „Schnuller abgewöhnen“.

Tschüss, lieber Schnuller!* von Nina Dulleck, ab 2 Jahren

Ole braucht jetzt keinen Schnuller mehr. Aber er muss unbedingt ein gutes Zuhause für ihn finden! Er steckt den Schnuller schließlich in einen Briefumschlag an Oma und Opa und wirft ihn selbst in den Briefkasten. Eine Geschichte vor allem für kleine Jungs, die groß werden.

Lilli braucht keinen Schnuller mehr* von Sandra Grimm und Thorsten Saleina, ab 2 Jahren

Ein Buch mit Bildklappen für alle Mädchen, die ihren Schnuller nicht hergeben wollen. Natürlich mag Lilli ihren Schnuller. Aber braucht sie ihn wirklich noch? Eigentlich kann doch auch Papa super trösten. Und einschlafen kann sie auch ohne Schnuller. Lilli ist ja auch schon groß. Die mädchenhaft illustrierte Geschichte bietet Kindern vertraute Situationen mit Lerneffekt. Besonders bemerkenswert: Die kleine Lilli verbringt alle Alltagssituationen mit ihrem Vater.

Oskar braucht keinen Schnuller mehr* von Luise Holthausen und Sabine Büchner, ab 2 Jahren

Oskar ist schon groß und braucht keinen Schnuller mehr. In diesem Bilderbuch zeigt Oskar Kindern, welche Sachen mit Schnuller einfach besser klappen.
Eine lustige Geschichte lädt dazu ein, vertraute Alltagshandlungen und Gegenstände wiederzuentdecken.

Danke, sagt das Schnuller-Monster* von Elisabeth Kiefmann und Irene Mohr, ab 2 Jahren

„Wenn du deinen Schnuller nicht mehr brauchst, holt ihn das Schnullermonster ab und bringt ihn einem Baby“, erklärt Mama. Das will Luca auch! Schwupp war der Schnuller eingepackt und aufs Fensterbrett gelegt. Und am nächsten Tag gab es natürlich ein Geschenk. Mit Klappen.

 Klaus Schnullermaus* von Birgit Hörner und Silke Weßner, ab 2,5 Jahren

Das Buch von Klaus Schnullermaus ist nicht nur liebevoll illustriert und schön betextet, es ist auch ein Programm zur Schnullerentwöhnung, das man gleichzeitig mit der Lektüre durchführen kann. Klaus Schnullermaus ist eine echte Konkurrenz zur Schnullerfee. Die Maus schleicht sich in das Haus eines Kindes, das noch Schnuller hat, und stibitzt dann jeden Tag einen Schnuller. Den letzten beißt Klaus Schnullermaus allerdings nur an. Das Saugvergnügen ist dadurch natürlich sehr beeinträchtigt und das Kind, im Buch der kleine Peter, erklärt sich bereit, eine Nacht ohne Schnuller zu schlafen. Und am nächsten Tag ist er dann ganz stolz und will den Schnuller gegen ein Geschenk von Klaus Schnullermaus eintauschen. Um das Kind parallel zur Lektüre zu entwöhnen, sorgt man dafür, dass das Kind sechs verschiedene Schnuller hat, die man ins Kinderbett legt. Täglich oder jeden zweiten Tag verschwindet wie im Buch einer der Schuller und zuletzt gibt es ein Geschenk. Eine Anleitung für Eltern findet sich hinten im Buch. Außerdem gibt es eine Postkarte, mit der man den Besuch der Schnullermaus ankündigen kann.

 

Ein Bär von der SchnullerfeeSchnullerfee* von Bärbel Spathelf und Susanne Szesny,ab 3 Jahren

Die Geschichte von der kleinen Katharina, die sich nicht von ihren Schnuller trennen will ist ein liebevoll illustriertes Kinderbuch mit einen kleinen Teddybären, der als Tausch mit dem Schnuller, welcher in der Nacht von der Schnullerfee eingesammelt wird, dienen soll.

 

Leonie und ihr Schnuller* von Rosemarie Künzler-Behncke und Sabine Kraushaar, ab 3 Jahren

Leonie liebt ihren Schnuller. Sie nimmt ihn überall mit hin. In den Wald, in die Badewanne und in die Küche. Aber auf dem Spielplatz möchte Leonie doch kein Schnullerbaby mehr sein. Das „Schnuller-Problem“ wird in dieser Geschichte humorvoll gelöst: Leonie vergräbt ihn und wartet darauf, dass daraus ein Schnullerbaum wächst.

Florentina, die Schnullerfee * von Leonie Münker, ab 4 Jahren

Lea nimmt ihren Schnuller kaum aus dem Mund, dabei geht sie schon in den Kindergarten. Das ist ein Fall für die Schnullerfee Florentina. Sie schlägt Lea vor, den Schnuller tagsüber zur Probe mit ins Schnullerland zu nehmen. Und da merkt Lea, dass man sie ohne Schnuller viel besser verstehen kann. Auch ihre Mutter staunt − und auf Lea wartet eine tolle Überraschung.

Der Glücksschnuller* von Uri Olev, ab 4 Jahren

Jonathan ist schon vier, aber ohne seinen Schnuller kann er nicht sein. Dass er sich dann doch von seinem Schnuller trennt, ist reine Herzenssache. Jonathan ohne seinen einzigartigen Schnuller ist nicht Jonathan. Für Jonathan ist er unersetzbar, für die anderen stinkt er. Und sie haben die Nase voll von dem Theater, wenn der Schnuller mal wieder verschwunden ist. Doch dann kommt der Onkel aus Amerika zu Besuch, ein erwachsener Mann, der einen Schnuller um den Hals trägt – als Glücksbringer. Das gibt es. Es entsteht eine wunderbare Freundschaft zwischen Jonathan und seinem Onkel. Sie geht so weit, dass Jonathan ihm zum Schluss sogar seinen Schnuller schenkt … Der israelische Autor Uri Orlev nimmt die Sorgen der Kinder ernst, auch wenn es nur solch kleine sind.

Foto: Mamaclever

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