Mamaclever

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Überlebensstrategien mit Kind – Mamaclevers Müttersünden

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SmartphoneNicht immer kann man die vorbildliche Mutter sein, die man gern wäre. Manchmal helfen nur noch Tricks, um den Alltag mit Kind durchzustehen und jede Mama, jeder Papa begeht die ein oder andere Elternsünde. Hier sind die von Mamaclever als Beitrag zur Blogparade zu Überlebensstrategien verzweifelter Eltern von Herzmutter. Die Blogparade soll zur Erheiterung beitragen und vor allem zeigen: Keine Mama ist perfekt. Und das ist auch gut so. Ein bisschen mehr Gelassenheit kann nicht schaden im Elternalltag!

1. Früher habe ich mich nachts oder frühmorgens manchmal tiefschlafend gestellt, damit auch mal der Papa aufsteht, wenn der Sohnemann weint. Fragt man mich mittlerweile ob mein Sohn durchschläft, dann muss ich sagen: Da musst Du seinen Vater fragen. Der sagt dann manchmal, er sei nachts zwei oder drei Mal im Kinderzimmer gewesen. Ich schlafe mittlerweile wirklich so tief, dass ich davon rein gar nichts mitbekommen habe. Ich hoffe nur, dass ich wenigstens dann aufwache, wenn Papa mal auf Dienstreise ist…

2. Andere Eltern betüddeln ihren Nachwuchs auf dem Spielplatz rund um die Uhr, bauen Sandburgen oder backen Sandkuchen, geben Schwung auf der Schaukel oder stehen an der Rutsche zum Auffangen bereit. Mein Sohn kann sich oft ganz gut selbst beschäftigen und so nütze ich die Spielplatznachmittage, ausgiebig auf dem Smartphone meine Twitter- und Facebooktimeline zu studieren. Am Wochenende sieht er seine Eltern auch häufig vor ihren Laptops sitzen. Hoffentlich klebt mein Kleiner später deshalb nicht auch ständig am Smartphone oder vor dem Computer.

3. Viele Experten sagen, Apps seien für Kinder unter 3 völlig überflüssig und schädlich. Wenn ich kein Bilderbuch dabei habe und das Kind im Restaurant wegen Übermüdung (man kann sich mit den Essengehenszeiten ja nicht immer nach dem Tagesablauf des Kleinen halten, vor allem nicht im Urlaub, oder???) völlig unausstehlich ist, dann gebe ich ihm gerne mal mein Handy und lasse ihn mit Kinderapps wie „Die Kuh macht muh“ oder „Kleiner Hase, wo bist Du“ spielen. Dann haben wir wenigstens ein paar Minuten Ruhe.

4. Mein Sohn ist noch keine zwei Jahre alt, aber schon Vielflieger. Wir haben ihm bereits zwei Fernreisen (nach Curacao und Florida) zugemutet, außerdem Flüge nach Zürich, Lissabon, München und Stuttgart. Und dabei nicht mal einen eigenen Sitz für ihn gebucht, obwohl der Loop Belt ziemlich gefährlich sein kann. Und im Ausland, im Taxi, haben wir ihn sogar schon ohne Kindersitz befördern lassen – und das vor uns damit gerechtfertigt, dass er im Linienbus ja auch nicht gesichert ist.

5. A propos Urlaub: Da sind wir häufig den ganzen Tag mit dem Kleinen unterwegs und vergessen bei all den Erlebnissen schon mal, ihn rechtzeitig zu wickeln. Und das ist uns nicht nur einmal passiert. Besonders verwerflich: Dann nicht mal Wechselkleidung parat haben.

6. Viele Eltern verabschieden sich bei Besuchen oder bei Unternehmungen spätestens um 18 Uhr, damit ihre Kinder zur gewohnten Zeit ins Bett kommen. Wir bleiben so lange wie wir wollen. Auch wenn der Kleine dann erst um 23 Uhr ins Bett kommt und uns bereits auf der Wickelkommode einschläft. Und freuen uns dann auch noch, wenn er am nächsten Morgen länger schläft als üblich und wir endlich mal wieder ausschlafen können.

7. Ich will nicht, dass mein Sohn so viele Süßigkeiten isst. Deshalb selber verzichten ist aber auch nicht so meine Sache. Deshalb esse ich manchmal, wenn er im Buggy sitzt und mich nicht sehen kann, hinter seinem Rücken ein Eis. Oder heimlich in der Küche, während er nichtsahnend im Wohnzimmer mit Papa spielt.

8. Mein Sohn liebt Wasser. Aber weil ich immer noch vergesse, an Orte, wo möglicherweise Plantschmöglichkeiten sein könnten (ein fremder Garten, ein neuer Spielplatz) einfach Wechselkleidung oder die Matschhose mitzunehmen, darf er seiner Plantschleidenschaft oft nur sehr eingeschränkt frönen. Es sei denn, es sind 30 Grad. Aber wann ist das in Hamburg schon mal der Fall?

9. Auch Regen begeistert ihn ungemein. Trotzdem gehe ich mit ihm bei schlechtem Wetter so gut wie nie raus. Ich hasse Regen und friere auch nicht gern. Immerhin habe ich für ihn eine Kita gesucht, die die Kinder bei Wind und Wetter rausscheucht. Ich bin halt eher eine Schönwetter-Mama.

Und was sind Eure Mamasünden? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

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Foto: Mamaclever


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